Tätowierung, Narzissmus und Theatralität: Selbstwertgewinn by Tobias Lobstädt

By Tobias Lobstädt

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Dies erfolgt gemäß des genannten Bedürfnisses des Selbst nach einer kohäsiven, also zusammenhaltenden Struktur. Das Selbst des Redners ist als psychologische Struktur auf die fördernde Reflexion der Zuhörerschaft angewiesen. Das Publikum ist das Objekt, sein Verhalten wird als Selbstobjekt-Reaktion bezeichnet. Den Zweck, den das Auditorium für das Selbst des Redners erfüllt, nämlich ihn in der Situation durch gespiegelte Aufmerksamkeit zu bestärken, benennt die Selbstpsychologie als Selbstobjekt-Funktion des Objektes.

152 48 Eine Unterscheidung zwischen „Ich“ und „Selbst“ lässt sich dadurch beschreiben, dass das Ich als eine durch seine Funktionen definierte Instanz betrachtet wird. Das Selbst hingegen kann als eine dialektische Dimension gesehen werden, die beispielsweise durch die gegensätzlichen Begriffe von „Selbst“ und „Nicht-Selbst“ oder „Selbstrepräsentanz“ und „Objektrepräsentanz“ gekennzeichnet ist. Vgl. Plassmann 1993, S. 264. Wilfried Breyvogel leitet aus der Differenzierung von Ich und Selbst eine Unterscheidung ab, bei der er dem Ich als Zentrum der Ichfähigkeiten (Gedächtnis, Sprache, Abwehrmechanismen) das Selbst als Feld des Begehrens (Gefühl, Symbol, Phantasma) gegenüberstellt und damit ein fallanalytisches Instrumentarium zur Fragmentierung des Selbst anbietet.

Das Hindernis lag vielmehr in den Vorurteilen oder der Dummheit. Es fehlte mir da nicht an Gelegenheit, einen geradezu ‚spanischen’ Stolz zu entwickeln, der mir sehr geschadet hat, über den mein Freund und Lehrer Jean Grenier sich mit Recht lustig macht und den ich vergeblich zu überwinden suchte, bis ich eines Tages begriff, daß es auch eine Schicksalhaftigkeit der Veranlagung gibt. “53 Vielleicht war es eine besondere Geisteshaltung der anbrechenden 1960er-Jahre, die Camus über eine Transformation der schicksalhaften Veranlagung schreiben ließ.

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