Oberflächenschutzschichten und Oberflächenvorbehandlung by Walter Müller

By Walter Müller

In einem Band liber Oberflachentechnik sollten die Vorbehandlung der Werk sti.icke, die wichtigsten Verfahren des Oberflachenschutzes und die Prtifung der Schutzschichten behandelt werden. Wegen des sich ergebenden Umfangs wurde eine Aufteilung in die Bande "Galvanische Schichten und ihre Prtifung" und "Oberflachenschutzschichten und Oberflachenvorbehandlung" vorgenommen. Die beiden Bande wollen dem in der Ausbildung stehenden Techniker und Stu denten der Ingenieurwissenschaften mit den Methoden und Moglichkeiten des Oberflachenschutzes vertraut machen. Dartiber hinaus wollen sie aber auch dem in der Praxis stehenden Betriebsingenieur in mancherlei Hinsicht eine Hilfe bie ten, sei es bei der Wahl des Oberflachenschutzverfahrens oder, wenn es darum geht, Fehlerursachen zu erkennen und zu beseitigen. Theoretische Grundlagen werden soweit behandelt, wie es flir die anwendungs bezogene Darstellung des Stoffes flir erforderlich schien. Die in allen Kapiteln eingestreuten hauptsachlich chemischen Rezepturen und Betriebsbedingungen sind weniger flir den Lemenden als flir den auf den verschiedenen Gebieten praktisch Tiitigen gedacht. In engem Zusarnmenhang mit dem Abschnitt "Phosphatieren" steht der Ab schnitt IV, D.6 "Phosphatschichten und ihre Prtifung" des Bandes "Galvanische Schichten und ihre Prtifung." Der Oberflachenbehandlung von Aluminium und seiner Legierungen wurde im Kapitel IV dieses Bandes ein eigener Abschnitt D gewidmet. Neben der Betrach tung der Schichtbildung, der Glanz-, Anodisier-, Farbe-und Verdichtungsverfah ren wird auf die Einrichtung eines Anodisierbetriebes nilier eingegangen, wobei die Prtifmethoden als zur Einrichtung gehorend mit behandelt werden.

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Muller, Galvanische Schichten und we Priifung. Abschnitt III. C. 6. Viewegs Fachbiicher der Technik. Friedr. Vieweg + Sohn, Braunschweig 1972. 4 MUller II so II. Oberfliichenreinigung Form in Eisenbehiiltem transportiert und gelagert werden kann. FUr Salzsaure werden meist Steingutbehiilter verwendet. Salzsaure-gebeizte Oberflachen sehen gleichm~iger aus als Schwefelsaure-gebeizte. Beizgut, das einem Ziehvorgang unterworfen werden solI, wird in Schwefelsaurelosung gebeizt, da anhaftendes Sulfat den Ziehvorgang nicht stort.

0,166 . 1,04 g/m2 = 86,7 gfm2 . Neben Eisenchlorat bildet sich vorwiegend Eisencitrat der Form Fe(CH3COO)2 Mit dem Molekulargewicht 60 gfmol fUr Essigsiiure e~bt sich zur Bindung von 86,7 gfm2 Eisen ein Bedarf an Essigsiiure von ~ . 120g/m2 =186,5g/m2 (polierter Oberfliiche). 1Q-3 DM/m2 e Zorn Chemikalienverbrauch durch die Eisensa1zbildung sind die Verluste, die ausgeschleppt werden, hinzuzufiigen. Die Ausschleppverluste hangen von der Formgebung der Werkstiicke und der Abtropfzeit abo Zur Kalkulation kann man annehmen, d~ etwa 1 g Elektrolyt je dm 2 hangenbleibt; je Quadratmeter also 0,1 kg.

G. Natronlauge in Flu~saure (1 %ig, 20°C) behandelt. AlMgCu-Legierungen werden bei Raumtemperatur nacheinander gebeizt in: 1. Natriumfluorid (9,5 gil) + Schwefelsaure (60 cm 3 /1) 2. Salpetersaure-L6sung (Mischungsverhiiltnis mit Wasser 1 : 1) 3. Salpetersaure konz. (11), Schwefelsaure (1,77 = 66° Be, 11) 1), Salzsaure 15 cm 3 oder Natriumchlorid 15 gIl) (Arbeitstemperatur fur aIle drei LOsungen 20°C) Rostfreier Stahl. Rostfreie Stahle werden vor- und nachgebeizt. Bei nur geringer Verzunderung kann das Vorbeizen entfaIlen.

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