Molekularbiologie kurz und bündig by Horst Will

By Horst Will

Dieses Buch fasst den aktuellen Stand der Molekularbiologie kurz und knapp zusammen und gibt Auskunft über grundlegende Lebensprozesse. Die Themen reichen von der Struktur der DNA und ihrer Funktion in der Vererbung bis zur Entwicklung differenzierter Zellen von Organen und den Möglichkeiten, aus Gewebezellen wieder Stammzellen zu erhalten.

Aus dem Inhalt:
– Wie werden die Sequenzinformationen der DNA in Sequenzen von RNA und Proteinen übertragen?
– Wie wirken sich Variationen und Mutationen der DNA auf Zellfunktionen und Merkmale von Individuen aus?
– Wie wirken Enzyme und auf welche Weise vermitteln Proteine zelluläre Transporte, Bewegungen und Signale?
– Wie sind Zellen aufgebaut? Wie vermehren sie sich und wie entstehen aus Stammzellen differenzierte Zellen?
– Wie können ausgehend von Gewebezellen wieder Stammzellen erhalten werden?
– Wie altern Zellen und wie sterben sie?

Die Zielgruppen
Die komprimierte Darstellung des Inhalts in einem Bruchteil des Umfanges von Standardlehrbüchern der Molekularbiologie eignet sich besonders für Leser mit begrenzter Zeit. Dies gilt sowohl für Studierende und Quereinsteiger, die einen schnellen Zugang zu molekularbiologischen Themen suchen, als auch für Molekularbiologen im Berufsleben, die ihr Wissen auffrischen möchten.

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Histonvarianten, die anstelle von Standardhistonen in Nucleosomen inkorporiert werden, können ebenfalls die Zugänglichkeit der DNA verändern. Die Varianten werden von anderen Genen codiert als Standardhistone, und sie unterscheiden sich in ihren Sequenzen und Eigenschaften. 3 und CENP-A. Die erste Variante tritt vorzugsweise in Nucleosomen aktiver Gene auf, während die zweite Variante charakteristisch für kompakte Centromerenbereiche von Chromosomen ist. Nicht nur Histon H3, auch andere Histone werden modifiziert und als Varianten exprimiert.

Sie bewirken die Entfernung von 7-Methylguanosin am 5‘-Ende und der poly(A)-Sequenz am 3‘-Ende und leiten damit den Abbau von mRNA durch Exonucleasen ein. Im menschlichen Genom codieren über 1000 Gene für pri-miRNA, und jede einzelne miRNA bindet an viele unterschiedliche mRNAs. Daraus ergibt sich, dass der größte Teil aller mRNAs, nach gegenwärtigen Schätzungen etwa 60 %, durch miRNA reguliert wird. Die Synthese von pri-miRNA, den Vorläufermolekülen von miRNA, wird wie die Synthese von mRNA über die Zugänglichkeit codierender DNA-Abschnitte und durch Transkriptionsfaktoren gesteuert.

Ein Aktivatorprotein kann z. B. die Synthese eines zweiten Aktivatorproteins einleiten, und die beiden Proteine können, nachdem ihre Konzentrationen einen Schwellenwert überschritten haben, gemeinsam dritte und vierte Gene aktivieren. Die Proteine wirken dann wie ein Schalter, der das Zellgeschehen in eine neue Richtung lenkt. • Transkriptionsfaktoren können DNA- und Histon-modifizierende Enzyme assoziieren, die die Chromatinstruktur und die Transkription benachbarter DNA-Abschnitte verändern. • Methylierungen von Bindungsorten für Transkriptionsfaktoren beeinträchtigen die Assoziation der Faktoren, und gebundene Transkriptionsfaktoren behindern Methylierungen von DNA-Bindungsregionen.

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