Migranten als Journalisten?: Eine Studie zu by Horst Pöttker, Christina Kiesewetter, Juliana Lofink

By Horst Pöttker, Christina Kiesewetter, Juliana Lofink

Das Thema Migration ist im gesellschaftlichen Diskurs angekommen. Aber die Perspektiven der Migranten kommen in der Medienöffentlichkeit zu kurz. Die deutsche Integrationspolitik strebt deshalb an, die Zahl der Journalisten mit Migrationshintergrund zu erhöhen. Damit solche Bemühungen nicht ins Leere gehen, sind Kenntnisse wichtig, wo bei Migranten Neigungen zum Journalistenberuf bestehen und wo es bei Medien die Bereitschaft zur Beschäftigung von Journalisten mit Einwanderungsgeschichte gibt. Auskunft darüber gibt das Buch anhand einer Leitfaden-Befragung im Personalmanagement privatwirtschaftlicher Medienbetriebe und einer standardisierten Befragung von Jugendlichen in einer Großstadt.​ Am Beispiel einer Schreibwerkstatt wird gezeigt, wie Jugendliche an den Journalismus herangeführt werden können.

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In Anlehnung an die Definition des Statistischen Bundesamtes wird der Teil der Bevölkerung als Personen mit Migrationshintergrund bezeichnet, die im Ausland geboren sind sowie alle in Deutschland geborenen Ausländer/-innen und alle in Deutschland Geborene mit zumindest einem zugezogenen oder als Ausländer in Deutschland geborenen Elternteil. 1 2 Ja → Bitte weiter zur Frage 4 Nein → Bitte weiter zur Frage 5 4. 1. Wie viele sind es? 2. Welcher Abstammung sind sie? Mehrfachnennungen möglich. ……… Abstammung nicht bekannt 1 34 2 Was tut sich bei den Medien?

Relativ geringe Antwortquote ein erstes substanzielles Ergebnis der Studie. Stützen sie doch die Annahme, dass es in den Medien (und besonders bei der Presse) eine verbreitete, möglicherweise vorurteilsgeladene Skepsis gegenüber Journalisten mit Migrationshintergrund gibt, die es als Barriere für eine Steigerung der ethnischen Diversität in diesem Berufsfeld zu überwinden gilt. Nach den konkreten Gründen oder Rationalisierungen dieser Skepsis gilt es in den erfolgten Antworten auf die Befragung zu suchen.

21,2 %) haben tatsächlich teilgenommen und wenigstens den Fragebogen beantwortet, wegen des Anteils an den neun zur Medienfrage nicht Antwortenden vermutlich nicht unerheblich mehr. Gleichwohl kann bezweifelt werden, dass das knappe Viertel der aktuellen Medien in Nordrhein-Westfalen, von denen substanzielle Reaktionen gekommen sind, im Hinblick auf die Einstellungen zu und Erfahrungen mit Journalisten mit Migrationshintergrund für die ganze Landschaft journalistischer Medien repräsentativ ist.

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