Medien – Bildung – Dispositive: Beiträge zu einer by Julius Othmer, Andreas Weich

By Julius Othmer, Andreas Weich

Medienbildung ist in aller Munde. Doch wie kann sie theoretisch konturiert werden? Und welche Disziplinen stehen dabei in der Pflicht? Der Sammelband „Medien – Bildung – Dispositive“ bringt auf der theoretischen Grundlage des Dispositiv-Konzepts von Michel Foucault verschiedene Ansätze aus den Erziehungs-, Bildungs- und Medienwissenschaften zusammen und leistet dadurch einen wertvollen Beitrag zu einer interdisziplinären Medienbildungsforschung.

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Schließlich drittens ist mit Bildung aufs engste die Etablierung eines neuen gesellschaftlichen Funktionssystems, des Erziehungs- und Bildungssystems verbunden: Einerseits, weil es Humboldt war, der – im Kontext der preußischen Reformen Stein-Hardenbergs nach der Niederlage Preußens gegen das Frankreich Napoleons 1806 – in seiner nur gut einundeinhalb jährigen Tätigkeit als Leiter der ‚Sektion des Kultus und des öffentlichen Unterrichts‘ in der Regierung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III.

Dispositivanalysen können dabei – je nach Erkenntnisinteresse und Fragestellungen – ggf. auch unabhängig von eigens durchgeführten Diskursanalysen selbstständig an den verschiedenen Verhältnisbestimmungen empirisch ansetzen. B. empirisch zu rekonstruieren, wie – vor Hintergrund gegebener sozio­ kultureller Umbruchkonstellationen – bestimmte, in unterschiedlichen Diskursformationen hervorgebrachte Muster der Subjektformierung und positionierung mittels verschiedener Selbstpraktiken bis in den Alltag der Menschen hinreichen und über den sich ändernden Umgang mit den Dingen, mit den anderen, mit sich selbst wiederum beabsichtigte oder unbeabsichtigte (Neben-)Wirkungen entfalten und damit sozialen Wandel vorantreiben.

Die der subjektiven Zueignung von Kultur (Adorno) – darstellt, sondern diese immer schon in einer bestimmten Form, besser: Formierung präsentiert. Anders formuliert: Bildung ist ein spezifisch modernes Paradigma menschlicher Selbstdeutungen und Praktiken und von Anfang an auf Macht bezogen sowie mit ihr verbunden. 2. Gedanke 2: Zur (Macht-)Logik der Bildung Der Machtcharakter der Bildung ist immer wieder problematisiert und in unterschiedlicher Weise bestimmt worden; an zwei Formen dieses Zusammenhangs sei exemplarisch kurz erinnert: Da ist zum einen die Etablierung der Schule als einer Disziplinaranstalt (vgl.

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