Leasingbilanzierung nach IFRS und ihre Implikationen für by Kathrin Seebacher

By Kathrin Seebacher

Seit 2006 beraten IASB/FASB in einem Konvergenzprojekt die paradigmatische Aufhebung des bisherigen pauschalen Ansatzverbots für schwebende Leasingverträge (Operating Leasing), um den Abschlussadressaten entscheidungsnützliche Informationen zu vermitteln und die Leasingbilanzierung konsistent zu einem intendierten Asset and legal responsibility process auszugestalten. Kathrin Seebacher analysiert insbesondere die Problematik der zweckadäquaten (bilanziellen) Abbildungskonzeption schwebender Leasingverträge, die gegenwärtig dem Prinzip des Nichtausweises schwebender Verträge als unangetastete Bilanzierungskonvention unterworfen werden. Beruhend auf dieser Erkenntnis entwickelt die Autorin ein ganzheitliches Bilanzierungsmodell, welches auf einer an der Entscheidungsnützlichkeit ausgerichteten Konzeption zur Bilanzierung von schwebenden (Leasing-)Verträgen basiert.

Show description

Read or Download Leasingbilanzierung nach IFRS und ihre Implikationen für schwebende Verträge: Analyse der Entscheidungsnützlichkeit der ED/2010/9-Regelungen PDF

Similar german_15 books

Erfolgreich in der Vorsorgeberatung: Wie Sie durch Konzeptverkauf Ihre Kunden überzeugen und Ihr Einkommen signifikant erhöhen

Im gegenwärtigen Markt der Vorsorgeberatung findet ganz überwiegend keine ganzheitliche, nachhaltige und bedarfsgerechte Beratung statt, sondern Versicherer wie Agenturen und Vermittler verfolgen einen produktorientierten Beratungsansatz - dies sowohl mit großem kundenspezifischen als auch volkswirtschaftlichen Schaden.

Überlegene Geschäftsmodelle: Wertgenese und Wertabschöpfung in turbulenten Umwelten

Mit Hilfe einer profunden Bestandsaufnahme und stichhaltigen examine zeigt Andreas Schmidt drei „Ko“-Kriterien zur Optimierung der Wettbewerbswirkung von Geschäftsmodellen auf: Kontingenz zur Umwelt, Konsistenz seiner Bestandteile und eine kohärente Implementierung über die Entscheidungsebenen hinweg.

Vorsatzanfechtung: Mit Rechtsprechungsregeln Ansprüche vermeiden, abwehren und verfolgen

Tobias Hirte und Karsten Kiesel stellen Rechtsprechungsregeln für Vorsatzanfechtungsfälle gemäß § 133 InsO unter Nennung der jeweils wesentlichen Entscheidungen des Bundesgerichtshofs dar, die im Zusammenhang mit Vorsatzanfechtungssachverhalten stehen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf Indizien, Beweisanzeichen sowie Beweiserleichterungen gelegt.

Extra resources for Leasingbilanzierung nach IFRS und ihre Implikationen für schwebende Verträge: Analyse der Entscheidungsnützlichkeit der ED/2010/9-Regelungen

Sample text

Beaver/Demski, 1974, S. 177. Hingegen kann die gesellschaftlich optimale Ressourcenallokation bzw. die optimale Wahl des Rechnungslegungssystems unter der Bedingung der Pareto-Optimalität nicht zwingend auf Basis der individuellen (Erwartungs-)Nutzenfunktionen abgleitet werden. Vgl. Beaver/Demski, 1974, S. ; Demski, 1976, S. 655; Marshall, 1972, S. , der eine Modellierung aus der Perspektive der Nutzer der Rechnungslegungsalternativen vornimmt. Zur Kritik an Demskis Unmöglichkeitstheorem, insbesondere der Annahme der heterogenen Präferenzen, vgl.

1828. Vgl. zum Theorem von Bayes allgemein Laux/Gillenkirch/SchenkMathes, 2012, S. 294-300. Vgl. auch Christensen/Frimor, 2007, S. 38-40, die eine mögliche Vorteilhaftigkeit des Fair Value Accounting untersuchen. h. 93 Ein Rechnungslegungssystem kann in diesem Sinne als ein Informationssystem, unter vielen für den Kapitalmarkt relevanten, 94 modelliert werden, das diese sog. 95 Abstrahiert man vor diesem Hintergrund von den individuellen Informationsbedürfnissen der Primäradressaten96, der Eigen- und Fremdkapitalgeber, und von den Kosten der Informationsbeschaffung, kann nach dem Feinheitstheorem97 unter gewissen restriktiven Bedingungen98 eine Präferenzordnung von Informationssystemen hergestellt werden, die dasjenige Informationssystem als das entscheidungsnützlichste präferiert, das mindestens sämtliche Informationen des alternativen Informationssystems bereitstellt und ggf.

Hierzu und im Folgenden die grundlegenden empirischen Arbeiten von Fama, 1991, S. 1575-1617; Fama/French, 1992, S. 432-459; Fama/French, 1996, S. 57-81; Fama/French, 1998, S. 822-839 und Fama/French, 1999, S. 1977-1993. Vgl. zur Abgrenzung Lindemann, 2004, S. N. Vgl. die Definition bei Fama, 1970, S. ] a market in which […] investors can choose among the securities that represent ownership of firms' activities under the assumption that security prices at any time ‘fully reflect’ all available information.

Download PDF sample

Rated 4.45 of 5 – based on 6 votes