Jugend und Sozialisation (Lehrbuch) by Jutta Ecarius, Marcel Eulenbach, Thorsten Fuchs, Katharina

By Jutta Ecarius, Marcel Eulenbach, Thorsten Fuchs, Katharina Walgenbach

Das Basiswissen 'Jugend und Sozialisation' bietet einen umfassenden und konzentrierten ?berblick zur Jugendsozialisation. Es fokussiert zentrale Instanzen der Sozialisation wie Familie, friends, Medien, Bildungsinstitutionen und Jugendszenen. Dar?ber hinaus werden ausgew?hlte soziale Probleme in den Blick genommen, mit denen Jugendliche konfrontiert sind und welche die p?dagogische Praxis herausfordern: Gewalt, Kriminalit?t, Rechtsextremismus, Sucht und Essst?rungen. Aufgrund der sorgf?ltigen Einf?hrung zentraler Begriffe, Theorien und empirischer Befunde ist dieses Lehrbuch besonders f?r BA- und MA-Studierende der Erziehungswissenschaft, Sozialp?dagogik und Sozialwissenschaften geeignet.

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Die Familie ist dabei ein wichtiger Ort der Ressourcenbildung, der Jugendlichen im positiven Fall zur Nutzung bereit steht oder aber – im negativen Fall – nicht vorhanden ist, um ihre Entwicklungsaufgaben mit bzw. ohne Unterstützung zu bearbeiten. Heinz Reinders argumentiert nicht nur aus generationentheoretischer Perspektive, sondern integriert in sein Konzept entwicklungspsychologische Annahmen. Insofern besteht sein Ansatz aus unterschiedlichen Perspektiven, um Jugend zu erklären. Bedeutsam ist hier die Identitätstheorie von James Marcia, der das entwicklungspsychologische Identitätskonzept von Erik Erikson speziell für die Jugendphase ausdifferenziert hat.

Insofern ist Jugend nicht geschlechtsneutral zu definieren; die jugendlichen Selbstinszenierungen erfordern vor dem Hintergrund einer Destandardisierung des Lebenslaufs spezifischer Handlungskompetenzen im Übergang von der Jugendphase in das Erwachsenenalter, die Jugendliche erst noch einüben müssen (siehe Kap. 10). Jugend zwischen Individuation und Integration Bedeutsam ist auch der Ansatz von Klaus Hurrelmann (2007), der eine sozialisationstheoretische Perspektive auf Jugend entwirft. Integriert werden in diesem interdisziplinären Ansatz entwicklungspsychologische und identitätstheoretische Annahmen.

VHFOEm5IFPSFUJTDIF(SVOEMBHFO Originalzitat: Generativität „bezeichnet in einem allgemeinen Sinne die für die Individuationsprozesse der Adoleszenten auf Seiten der Erwachsenengeneration notwendigen Haltungen, Ressourcen, Kompetenzen und bereitgestellten Rahmenbedingungen (…), zielt somit (…) auf den Beitrag der Angehörigen der Erwachsenengeneration im Allgemeinen und der Eltern oder andere primäre Bezugspersonen im Besonderen zur Möglichkeit der Individuation“ (King 2004: 37). ). Damit ist zugleich angesprochen, dass Jugendliche eine selbstverantwortete Produktivität und Kreativität entwickeln, um als Erwachsene selbst die Verantwortung für die Gesellschaft und die nachwachsenden Generationen übernehmen zu können.

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