Jander Blasius - Lehrbuch der analytischen und präparativen by Joachim Strähle, Eberhard Schweda, Gerhart Jander, Ewald

By Joachim Strähle, Eberhard Schweda, Gerhart Jander, Ewald Blasius

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2) genannt. Bei den obigen Beispielen sind NH3 und F- die Lewis-Basen. H+, BF3 und Ni 2 + sind die Lewis-Säuren. Bei der Reaktion einer Lewis-Säure mit einer Lewis-Base wird stets eine koordinative Bindung gebildet. Das Reaktionsprodukt wird als Komplex (Kap. 11) bezeichnet. Komplexe der Übergangselemente sind besonders stabil, wenn sie die 18-Elektronen-Regel erfüllen. Dies ist eine Analogie zur Oktett-Regel (s. Kap. 1) bei den Hauptgruppenelementen, die besagt, dass ein stabiler Zustand erreicht wird, wenn die ns- und np-Niveaus der äußersten Schale mit acht Elektronen voll aufgefüllt sind.

Man muss dabei berücksichtigen, dass die im Kap. 2 eingeführten Atomorbitale nur eine denkbare Lösung der Schrödinger-Gleichung darstellen. Die AO's können durch Linearkombination in andere, äquivalente Lösungen transformiert werden. So kann man aus dem s- und den drei p-Orbitalen vier gleiche Orbitale erhalten, die nach den Ecken eines Tetraeders ausgerichtet sind. Diese Orbitale werden sp3-Hybridorbitale genannt. Entsprechend kann man aus dem s- und zwei p-Orbitalen drei s p2-Hybridorbitale erhalten, die auf die Ecken eines gleichseitigen Dreiecks weisen oder man kombiniert ein s- mit einem p-Orbital zu zwei sp-Hybridorbitalen, die einen Winkel von 180° miteinander bilden.

Sie weisen eine Bindungspolarität auf. Die Bindungselektronenpaare sind mehr zu den Cl-Atomen hin polarisiert, so dass diese eine partielle negative und die Si- bzw. P-Atome eine partielle positive Ladung erhalten. Dadurch kommt zur kovalenten Bindung eine partielle Ionenbindung hinzu. Man nennt diese Ladungen Partialladungen, da sie in ihrem Betrag kleiner sind als eine volle Elementarladung. Sie werden durch die Symbole 8 + und 8 - dargestellt. Die Partialladungen können bei Molekülen einen Dipolcharakter bewirken.

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