Gotha im Wandel 1990-2012: Transformation einer ostdeutschen by Lothar Bertels

By Lothar Bertels

Auf der Grundlage der bereits kurz nach der Wende erschienenen Untersuchung über die Stadt im Umbruch am Beispiel der Stadt Gotha sowie einer Folgeuntersuchung zur Stadtentwicklung wird hier erstmalig eine Langzeitstudie vorgelegt. Mit dieser Gemeindestudie wird die paintings und Weise abgebildet, wie die Menschen den fundamentalen gesellschaftlichen Umbruch der ehemaligen DDR im Alltagsleben seit 1990 wahrgenommen und verarbeitet haben. Am Beispiel der typischen Mittelstadt in den neuen Bundesländern wird dies in textual content- und Filmform dargestellt. Die Langzeituntersuchung enthält repräsentative Befragungen als Querschnittstudien aus den Jahren 1991, 1993 und 2012, zahlreiche Filmaufnahmen seit 1990 sowie umfangreiche qualitative Forschungen und die Auswertung von Sekundärdaten. Parallel dazu wird eine Filmversion vorgelegt, die die Zeit von 1990 bis heute umfassend abbildet.

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Dabei ging es vor allem um die retrospektive Aufarbeitung eigener und kollektiver Erfahrungen in den rund zwei Jahrzehnten nach der Wende. Methodischer Ansatz und Aufbau der Arbeit 37 ad d) Nutzungskartierungen Die Dokumentation des innerstädtischen Nutzungswandels erfolgte auf der Basis innerstädtischer Teilbereiche – Ia- und Ib-Lagen der Innenstadt. Die Primärdatenerhebungen wurden 1989, 1991, 1993, 1999, 2006 und 2012 durchgeführt. Die Aufnahme gewerblicher Nutzungen sowie die Darstellung von Veränderungen und Leerständen liefern ein zuverlässiges Bild vom Verlauf der marktwirtschaft lichen Entwicklungen in der Innenstadt.

Auch für diese Tendenzen sprechen. 18 Eine Elektromarkt-Kette. Demografie und Stadtentwicklung nach der Wende 61 Die Suburbanisierung in Gotha begann unmittelbar nach der Wende mit der Gewerbesuburbanisierung (s. Kap. 2), der die Wohnsuburbanisierung Besserverdienender und junger Familien folgte, wenngleich in geringerem Ausmaß als in Westdeutschland (vgl. Bertels 2002, S. 73). Suburbanisierungstendenzen in ostdeutschen Städten wurden nach der Wende auch dadurch angestoßen, dass DDR-Städtebaupolitik auf den Neubau von (Groß-)Siedlungen konzentriert war und historische und gründerzeitliche Wohnquartiere vernachlässigt wurden (vgl.

Neckel, Sighard. 1999. Waldleben. Eine ostdeutsche Stadt im Wandel seit 1989. Frankfurt a. /New York: Campus. Oswald, Hans. 1966. Die überschätzte Stadt. Texte und Dokumente zur Soziologie. : Walter Verlag. Rager, Günther, und Katrin Pinetzki. 2012. Stadtentwicklung Gotha. Endbericht. ). Richter, Jenny, Heike Förster, und Ulrich Lakemann. 1997. Stalinstadt- Eisenhüttenstadt. Von der Utopie zur Gegenwart. Marburg: Schüren. Schlegelmilch, Cordia. 2005. Wurzen beginnt mit W, das ist schon immer so gewesen.

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