Empirische Kultursoziologie: Festschrift für Jürgen Gerhards by Jörg Rössel, Jochen Roose

By Jörg Rössel, Jochen Roose

Der Band umreißt das weite Feld der empirisch verfahrenden Kultursoziologie und lotet seine Diagnosekraft aus. Im deutschsprachigen Raum ist die Kultursoziologie stark durch geisteswissenschaftliche Perspektiven geprägt. Jürgen Gerhards hat wegweisend dazu beigetragen, die in der internationalen Sozialwissenschaft etablierte empirisch ausgerichtete examine von kulturellen Phänomenen vorwärtszutreiben und ihr auch in der deutschsprachigen Soziologie einen herausragenden Stellenwert zu verschaffen. Dieser Band versammelt Beiträge, die an seine theoretischen, konzeptuellen und methodischen Arbeiten anknüpfen und in unterschiedlichen Feldern der Kultursoziologie weiterführen. Quantitative und qualitative Studien zeigen das Potenzial empirischer kultursoziologischer Forschung in so unterschiedlichen Bereichen wie Kulturkonsum, politischer Kultur, Öffentlichkeit oder Europäisierung auf.

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Abbildung 3 zeigt die ersten beiden Achsen des mehrdimensionalen Raumes, die zusammen knapp 50 % der Variation in den Daten erfassen. 16 Aus Gründen der Übersicht sind nur positive Modalitäten dargestellt, d. h. große Häufigkeiten, hohe Präferenzintensitäten, usw. Merkmale, die das Publikum nicht gut zu differenzieren vermögen, sind in der Mitte des Raumes angesiedelt; nicht alle ließen sich einzeichnen, wie etwa die recht einvernehmlich geteilten Präferenzen für Techno, House und Electro. Die passiven Merkmale der Sozialstruktur sind mit schwarzen Dreiecken gekennzeichnet.

9 % der Befragten gehen noch zur Schule, 16 % studieren noch (weitere 2 % haben sonstige Abschlüsse). Unter den Studierenden sind – soweit die Fallzahlen Aussagen zulassen – geisteswissenschaftliche Studiengänge eher schwach vertreten; häufiger finden sich Studierende der Ingenieurwissenschaften, Informatik und Wirtschaftswissenschaften. Gliedert man das Publikum nach dem Erwerbsstatus, stellen die Erwerbstätigen mit 36 % die größte Gruppe. Danach folgen Auszubildende (20 %), Studierende, Schüler sowie Wehr- und Zivildienstleistende (7 %); 11 % der Befragten gehen aus anderen Gründen derzeit keiner regulären Erwerbstätigkeit nach – darunter sind vermutlich viele Arbeitslose.

Personen, die nur am Freitag oder Sonntag das Festival besuchten; 2. Besucher, die am Samstag im angegebenen Zeitraum das Gelände nicht betraten; 3. 11 Da es sich bei Gruppe 1 um einen nach Angaben des Auftraggebers kleinen Personenkreis handelt und bei den Gruppen 2 und 3 von zufälligen Selektivitäten auszugehen ist, scheint die Repräsentativität der Stichprobe dadurch nicht gefährdet. Von den kontaktierten Besuchern nahm knapp jeder zweite teil und gab einen auswertbaren Fragebogen zurück – insgesamt 331 Personen.

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