Die Reduktion physikalischer Theorien: Ein Beitrag zur by Erhard Scheibe

By Erhard Scheibe

Der Autor präsentiert eine neue Theorie der Reduktion physikalischer Theorien, die nicht einen ein für alle Mal verbindlichen, allgemeinen Reduktionsbegriff zugrunde legt, sondern einen auf der Hintereinanderschaltung von Reduktionen rekursiven Aufbau gibt, bei dem alle Reduktionen als Kombinationen möglichst spezieller elementarer Reduktionen erscheinen. Dieser 2. Band zeigt die Tragweite des Konzepts an konkreten Beispielen aus der Physik: Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie, Quantenmechanik. Dem schwierigen Begriff der Mikroreduktion ist ein eigenes Kapitel gewidmet, das auch die Kinetische Theorie behandelt. Dieses systematisch angelegte Buch richtet sich an Leser, die an Wissenschaftstheorie interessiert sind, aber auch an Physiker ohne vertiefte philosophische Vorkenntnisse.

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A-I (V0 - I) + U (4c) erklärt. Hier ist der Fall A = 0 extra zu behandeln: Aus (2c), nämlich VO folgt die Reihenentwicklung =" A-1(V0 - I) = 1/2v 2 + 3/8AV4 + ... also für A = 0 EO = 1/2mv 2 + U (4d) Dies muß als die natürliche Fortsetzung von E auch für A = 0 gelten. Das erste Glied von (4c) ist also die relativistische Verallgemeinerung der kinetischen Energie. Aus (4cd) folgt als Transformationsgesetz für die Energie E* =E + mA-I{a~VIJ. h. im Galilei Fall in ausgezeichneten Koordinaten E* = E + 1/2mu2 - mEkukVk (4t) und im Lorentz Fall E* = E + m{r 1( , - 1) - ,EkUkVk}, , = ,(u) (4g) k mit u als Relativgeschwindigkeit der Inertialsysteme.

Der Erhaltungssatz für die Energie ist nun (3c) und dieser ist nicht ohne weiteres invariant. Er ist es aber dann, wenn bei dem Stoß, auf den sich (3c) bezieht, die Impulserhaltung (3b) gilt. Dies folgt durch eine einfache Rechnung. 28t). Unsere bisherigen Ausführungen bewegten sich im Rahmen einer A-Formulierung der Stoßmechanik für A 2:: O. Von nun an trennen wir die für A = 0 sich ergebende Newtonsche Stoßmechanik von der relativistischen mit A > O. Die Erhaltungssätze (3bc) spalten dann folgendermaßen auf.

Im Extremfall können sie einander gleich sein, im anderen Extremfall aber so verschieden, daß ein Anti-Reduktionist sie als inkommensurabel klassifizieren würde. Wir machen hier den Anfang mit gelegentlichen Einlassungen auf das Thema inkommmensurabler Begriffe und Theorien (vgl. 2) indem wir bemerken, daß die soeben aufgewiesene gemeinsame Herkunft inkommensurabler Begriffe mit harmloseren und schließlich identischen Begriffspaaren charakteristisch zu sein scheint. Inkommensurabilität ist eine Sache des Mehr oder Weniger und gestattet nicht, oder eben nur im Extremfall, derart krasse Urteile, wie sie z.

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