Die Kunst Afrikas by Maurice Delafosse

By Maurice Delafosse

Die Kunst Afrikas lädt dazu ein, den dynamischen Ursprüngen der Vielzahl künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten auf den Grund zu gehen, die von diesem exotisch mystischen Kontinent ausgehen. Seit die afrikanische Kunst durch die koloniale Entdeckung am Ende des 19. Jahrhunderts bekannt wurde, diente sie Künstlern, die sie über die Zeit immer wieder nachahmten, als unerschöpfl iche Inspirationsquelle. Die Stärke der Kunst Subsahara-Afrikas liegt in ihrer visuellen Vielfalt, worin die Kreativität der Künstler offenbar wird, die fortwährend neue stylistische Formen entwerfen. Von Mauretanien bis nach Südafrika und von der Elfenbeinküste bis nach Somalia: Statuen, Masken, Schmuck, Töpferwaren und Bildwirkerei bilden eine Vielfalt an alltäglichen und rituellen Objekten aus den jeweils sehr unterschiedlichen Kulturkreisen.

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Musée du quai Branly, Paris. qxp 10/11/2011 1:32 PM Page 52 Statue Boyo (Prä-Bembe). Demokratische Republik Kongo. Holz, Höhe: 43 cm. Sammlung Aura. Die Boyo sind Teil einer Bevölkerungsgruppe, die damals das Gebiet westlich des Tanganjikasees, dem Territorium der heutigen Bembe, bewohnten. Mit ihren charakteristisch gefertigten Statuen, die im Haus des Dorfvorstehers oder des Familienpatriarchen aufgestellt wurden, beschworen sie den Schutz der Vorfahren, besonders gegen Unglücksfälle. qxp 10/11/2011 1:32 PM Page 53 Torso (Igbo).

Ouagadou). Von den arabischen Autoren und von den Songhai aus Timbuktu wurde es als Wakore bezeichnet. Dieses Volk sprach eine der Sprache der Wangara sehr verwandte Sprache. Sie wurde zur Gebrauchssprache von Ghana und wird noch heute von den Soninke in der Sahelzone und im Senegal, von den Azer (auch Adjer, Aser) oder Ahl-Massine (Menschen aus dem Massina) genannten, sesshaften schwarzen Bewohnern bestimmter Oasen wie zum Beispiel Tichitt und schließlich von einigen Stämmen gesprochen. Diese hatten die Vagabundengewohnheiten entweder der benach56 barten Mauren oder von ihren nomadischen weißen Vorfahren übernommen, wie sie zum Beispiel die Guirganké-Prediger und, so glaubt man, die Nemadi-Jäger bewahrt hatten.

Deswegen übersiedelte ein Großteil der Serer an das linke Flussufer nach Takrur (das in etwa der Region entspricht, die später Futa Toro genannt wurde). Von dort aus schlossen sich nicht wenige im Reich von Sine zusammen, wo sie noch lange anzutreffen waren. Dadurch ließen sie, selbst von dem Verlangen getrieben, einerseits dem Zwang und der unrechtmäßigen Eintreibung von Geldern durch die Almoraviden zu entfliehen, andererseits fruchtbareres und weniger trockenes Land zu finden, den Berbern in dem Gebiet freie Bahn, das seitdem zu Mauretanien wurde.

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