Die akademische Psychologie unter der Lupe: Dissonanz by Anne Plischke

By Anne Plischke

Anne Plischke erarbeitet ein empirisches Modell der Studienzufriedenheit, das in diesem Rahmen erstmalig zugrundeliegende wissenschaftstheoretische Dimensionen der Psychologie einbezieht. Die Diskrepanz zwischen dem studentischen und dem wahrgenommenen universitären Wissenschaftsverständnis erweist sich als wichtigster Prädiktor für die Zufriedenheit. Auch die universitäre Dominanz der Verhaltenstherapie im Kontrast zu studentischen Präferenzen beeinflusst maßgeblich die Studienzufriedenheit. Darüber hinaus wird erstmalig die studentische Einstellung zu einem Studiengang der Psychotherapie untersucht, wobei sich drei Viertel der Studierenden für einen derartigen Studiengang aussprechen. Eingerahmt werden diese empirischen Analysen von tiefgehenden Ausführungen zu Geschichte, Gegenwart und (möglicher) Zukunft der akademischen Psychologie.

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834). (Conway, 1992, S. 1) legt hingegen nahe, dass zumindest die von Anfang an bestehenden Tendenzen auf individuelle Unterschiede in Persönlichkeitsfaktoren und kognitiven Denkstilen zurückzuführen sind. Demnach scheint das Wissenschaftsverständnis von Psychologinnen nicht nur von ihrer fachlichen Sozialisation, sondern ebenfalls von bestimmten Charakterzügen abzuhängen (von denen angenommen werden kann, dass sie sich wiederum auf die (Selbst-) Selektion auswirken). Zusammenfassend lässt sich in Anlehnung an Conway (1992, S.

Es findet andererseits auch an den psychotherapeutischen Ausbildungsinstituten in der Regel keine Forschung im engeren Sinne statt. Darüber hinaus kritisieren sowohl Studierende als auch Vertreterinnen der Psychologie (wenngleich eher aus den Reihen der „anderen“, außeruniversitären Fachkultur), dass die offenbar bestehende Einseitigkeit des wissenschaftlichen Paradigmas nur allzu leicht zu einem einseitigen oder verkürzten Spektrum innerhalb der statistisch-methodischen Grundausbildung und der darauf aufbauenden Erkenntnisse führt (s.

1970; Grubitzsch, 1993; Handerer, 2011; Mutz & Daniel, 2008). So schlussfolgern Witte und Brasch (1991): „[Man] ist rezeptiv an wissenschaftlichen Ergebnissen interessiert, aber möchte nicht aktiv in der Forschung tätig sein" (S. 207). Diese primär klinischen Motive der Studienanfängerinnen gepaart mit ihrer eher geringen wissenschaftlichen Orientierung kollidieren mit einer auf Grundlagenforschung spezialisierten akademischen Psychologie (vgl. Witte & Brasch, 1991, S. , 1990). “ (S. 70). , 1990, S.

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