Deutsche Menschen. Eine Folge von Briefen by Walter Benjamin

By Walter Benjamin

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Used to be bewog vier der wichtigsten NASA-Wissenschaftler dazu, unmittelbar nach der Landung von Apollo eleven auf dem Mond zurückzutreten? Warum taten sie dies alle in der größten Stunde ihres Triumphes? Weshalb wurde das Apollo-Programm nach Apollo 17 zur Enttäuschung vieler Wissenschaftler abgebrochen, wo es doch noch so viel zu erforschen gab?

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Der verstorbene brave Doktor Schlosser, der Jenenser, sagte mir etwas von dem Tode Deiner Frau, den er behauptete in einer Zeitung gelesen zu haben. « Aus diesen Worten ist zu entnehmen, daß die Bitte des ergreifenden Briefs, der hier folgt, umsonst war. Er ist, soviel sich nach genauen Ermittlungen feststellen ließ, ungedruckt und daher diplomatisch getreu wiedergegeben. Clemens Brentano an den Buchhändler Reimer Verehrter Herr! Legen Sie diese Zeilen nicht bei Seite, erkundigen Sie sich und melden Sie mir, wo Ludwig Achim von Arnim ist, dessen Freundschaft für mich Ihnen bekannt ist, er ist mir außer Sophien, die ich auf eine so traurige Art nebst dem Kinde in schwerer Geburt verlor, immer alles gewesen, was ich liebte, seit dem 19.

Dies bestimmte ihre Popularität, ihre Art, fremde Naturen anzunehmen und sich ihnen mitzuteilen. Darum haben sie ihr eigentümlich Individuelles, das lebendig erscheint, sofern der höchste Verstand im griechischen Sinne Reflexionskraft ist, und dies wird uns begreiflich, wenn wir den heroischen Körper der Griechen begreifen; sie ist Zärtlichkeit, wie unsere Popularität. Der Anblick der Antiken hat mir einen Eindruck gegeben, der mir nicht allein die Griechen verständlicher macht, sondern überhaupt das Höchste der Kunst, die auch in der höchsten Bewegung und Phänomenalisierung der Begriffe und alles ernstlich Gemeinten dennoch alles stehend und für sich selbst erhält, so daß die Sicherheit in diesem Sinne die höchste Art des Zeichens ist.

Das war Pestalozzi: Vulkan und Feldstein. Heinrich Pestalozzi an Anna Schulthess Wenn ein heiliger Mönch in dem frommen Stuhl der römischen Kirche einem Mädchen seine Hand bietet, ohne sie mit dem rauhen Tuche seiner Kutte zu bedecken, so muß er Buße tun, und wenn ein Jüngling einem Mädchen von einem Kuß redet, ohne ihn zu geben und zu empfangen, so muß er billig Buße tun. Darum tue auch ich Buße, daß mein Mädchen nicht zürne. Denn ein Mädchen zürnet zwar nicht, wenn es sieht, daß ein Jüngling der's wert ist, glaubt, daß sie ihn liebe, aber wenn ein Jüngling von einem Kuß nur redet, so zürnet ein Mädchen gewiß, denn man küßt ja nicht einen jeden, den man liebt und die Küsse der Mädchen sind ja nur auf den Mund ihrer Freundinnen bestimmt.

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