Bakterien – ihre Entdeckung und Bedeutung für Natur und by Gerhart Drews, Georg Fuchs

By Gerhart Drews, Georg Fuchs

Von den Anfängen naturwissenschaftlichen Denkens in der Antike über das Mikroskop bis zur synthetischen Biologie.

Mikroorganismen leisten einen wesentlichen Beitrag zum Kreislauf der Stoffe in der Natur. Sie haben die Voraussetzung für das Leben der höheren Organismen geschaffen und synthetisieren wichtige Wirkstoffe wie Vitamine und Antibiotika.

Gerhart Drews schildert die Ideengeschichte der Mikrobiologie. Er bringt dem Leser die Welt einiger Denker, Forscher und auch wissbegieriger Laien aus vergangenen Jahrhunderten näher. Er beschreibt die wesentlichen Entdeckungen, die zur Erkennung der Mikroorganismen, ihrer Rolle in der Natur und bei der Entstehung von Krankheiten geführt haben.

In der modernen Zeit schildert er die Entwicklung exemplarisch anhand einzelner Organismen oder Themenfelder unter Einbeziehung der wesentlichen Entdeckungen in Molekularbiologie und Genetik.

In der 2., überarb. und aktual. Auflage sind einige Kapitel erweitert.

Lassen Sie sich mitnehmen auf diese faszinierende Zeitreise.

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Helmholtz erkannte durch eigene Versuche an Zucker vergärenden Hefen die Richtigkeit der Schwann’schen Beobachtungen (Schlegel 1999). Friedrich Traugott Kützing (1807–1893) hatte noch vor Schwann (1837) die Hefe als den Verursacher der alkoholischen Gärung nachgewiesen. Sein Manuskript von 1834 wurde aber von Poggendorf, an den er die Arbeit eingereicht hatte, nicht in den Annalen der Physik und Chemie veröffentlicht. Es war dann Louis Pasteur (1822–1895) vorbehalten, die Gärungsprodukte Äthanol (1861), Milchsäure (1857) und Buttersäure (1861) auf die Tätigkeit von Hefen und Bakterien zurückzuführen.

Die warmen und feuchten Teilchen, die aus der ersten Frucht ausdünsten, sind das Prinzip und der Keim der Fäulnis, die sich in der zweiten bildet“. Das zweite Prinzip ist das Kontagium, das durch „Zunder“ wirkt. 3 Hieronymus Fracastoro und das infektiöse Agens 21 beispielsweise Kleidung, Stoffe, Holz – der durch Berührung eines Pestkranken infektiös geworden ist und diese Eigenschaft über längere Zeit, unter Umständen über Jahre, bewahren kann. Bei der dritten Form des Kontagiums geschieht die Infektion über eine Entfernung, also zum Beispiel durch die Luft.

Oft rechnete er auch aus, wie viele Kleinlebewesen in einen Kubikzoll passen. Leeuwenhoek forschte sehr breit gestreut über alles, was er mit seinen Methoden untersuchen konnte. In der langen Reihe seiner Briefe lassen sich durchaus Schwerpunkte erkennen, aber eine systematische Erforschung von Themenkomplexen fand nicht statt. Das Material für seine mikroskopischen Betrachtungen gewann Leeuwenhoek aus Tümpeln und Gewässern seiner Umgebung; oder von menschlichen und tierischen Proben, die er selber isolierte oder von befreundeten Ärzten erhielt.

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