Anders leben - anders sterben: Gespräche mit Menschen mit by Evelyn Franke

By Evelyn Franke

Die Themen Sterben und Tod betreffen jeden Menschen im Laufe des Lebens, auch Menschen mit geistiger Behinderung. Diese Menschen haben jedoch, je nach individueller scenario, andere Bedürfnisse im Umgang mit diesen schwierigen Themen als andere. Ihr Zugang und Wissensstand unterscheiden sich oft deutlich von denen anderer Menschen, used to be im Betreuungsalltag oft zu Unsicherheiten auch auf Seiten der Betreuer führt.

Hier setzt dieses Buch an: Eine Einführung skizziert Todes- und Lebenskonzepte von Menschen mit geistiger Behinderung. Zentraler Bestandteil ist ein Gesprächs- und Fortbildungsprogramm für Menschen mit geistiger Behinderung zu wichtigen Aspekten rund um Lebensphasen, Palliative Care, Sterben, Tod und Trauer. Der umfangreiche Praxisteil enthält methodische Hinweise und Praxistipps für Fördereinheiten zu diesen Themenkomplexen.

Das Buch ermutigt Pflegekräfte, Betreuer und Begleiter von Menschen mit geistiger Behinderung, mit diesen offen und einfühlsam über Krankheit, Sterben und Tod zu sprechen.

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B. “ (61, männlich) „Ich glaube, tief im Innern haben die Menschen dasselbe Verständnis für das einzig Gewisse im Leben, den Tod. Die meisten können damit nur nicht umgehen und suchen in Glaubenslügen Trost und Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod. “ (43, weiblich) Die Skizzen sehen nicht wirklich einen Unterschied zwischen ihrer und Uwes Vorstellung von Sterben und Tod; trotz aller Unterschiede, die es zweifellos gibt, wird das Verstehen des Eigentlichen als gleich erlebt. „Er versteht nicht warum Menschen sterben (Körper und Gesundheitsgrunde), er merkt nur, dass die Menschen nicht mehr da sind oder nicht aufwachen.

Es wurden 200 ausgefüllte Fragebögen23 ausgewertet, davon wurden 69 von Männern und 131 von Frauen ausgefüllt. Vielleicht lässt das darauf schließen, dass Sterben und Tod im Alltag und die Betreuung von Menschen mit geistiger Behinderung eher Themen und Arbeitsgebiete von Frauen sind – zumindest wenn es um die Alltagspflege geht. Viele Befragte äußerten nach der Bearbeitung des Bogens, dass es ihnen schwergefallen sei, die Einschätzungen zu geben; einige ergänzte, es 23 Die Auswahl der Befragten erfolgte zufällig, sodass hier keine repräsentativen Werte dargestellt werden.

6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 29 Denkt Peter den Tag über oft an seine Mutter? Weiß Peter, dass seine Mutter krank ist? Macht sich Peter Sorgen um seine Mutter? Weiß Peter, dass seine Mutter an der Krankheit sterben könnte? Hört alles Leben im Menschen auf, wenn er stirbt? Ist Peters Mutter für immer weg, wenn sie tot ist? Besucht Peter die Mutter im Krankenhaus? Hat Peters Mutter Schmerzen? Kann man auch sterben, weil man schon alt ist? Ist der Tod das Ende des Lebens? Spricht Peter mit seinem Vater über die Mutter?

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