100 Jahre Schiffbautechnische Gesellschaft by Prof. Dr.-Ing. Harald Keil (auth.)

By Prof. Dr.-Ing. Harald Keil (auth.)

In diesem Buch wird die gesamte Jubiläumsfeier mit zugehörigen Vorträgen zusammengefaßt. Die a hundred Jahre einer dynamischen Entwicklung wird lebendig. Die Entwicklung im Schiffbau ist gerade in dieser Zeit das Zeugnis einer Epoche, die zu Ende geht. Schiffbau lebte immer schon von technischer Innovation. Gerade heute, wo nur die innovativen Schiffbauunternehmen im Konkurrenzkampf bestehen können, ist der Rückblick auf geleistete Fortschritte besonders interessant. Die Biografien, die persönlichen Erfolge und Mißerfolge der Unternehmer und technischen Genies dieser Epoche zeigen, wie schwer technische Kompetenz zu erwerben ist und wie ertvoll der Erhalt dieser Kompetenz für die Wirtschaft ist.

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Wir sind sicher schon bei vielen Schiffbauuntemehmen in Deutschland auf diesem Gebiet we iter vorangeschritten als in der iibrigen deutschen Industrie, und wir haben erfreulicherweise bei unseren Arbeitnehmern, aber auch den Betriebsraten Verstandnis fUr diese MaBnahmen gefunden. Wir miissen aber noch weiter gehen. Eine dauerhafte Beschaftigung im Schiffbau, die immer wieder von der rechtzeitigen Erteilung groBer Einzelauftrage abhangt, und wir aile wissen, wie wenig man so etwas im voraus planen kann, erzwingt, daB die Beschaftigten bereit sein miissen, in Zeiten niedriger Auslastung, wenn sie ihren Arbeitsplatz behalten wollen, auch eine entsprechende Verkiirzung der Arbeitszeit und einen proportionalen Riickgang ihres Einkommens akzeptieren.

Weltkrieg worden zahlreiche weitere Hafenbecken angelegt. Auch der 1888 eingerichtete Freihafen bewiihrte sich hervorragend. Die vertikale und horizontale Fordertechnik entwickelte sich in dieser ganzen Zeit langsam und ohne Spriinge. 000 Hafenarbeitem wesentlicher Bestandteil flir aile Lade-, Losch-, Stau- und Distributionsvorgange. Insgesamt ist es eigentlich erstaunlich, wie wenig sich in den hundert lahren bis etwa 1970 an der Umschlagtechnologie in den Seehafen geandert hatte. 39 Als wesentliche maschinelle, vertikale Fordermittel am Kai dieser Zeit sind zu erwalmen: der fahr- und drehbare, dampfbetriebene Brownsche Kran aus England zwischen etwa 1850 und 1900; Halbportalkdine ab 1890; zahlreiche VollportalWippdreh-Kaikrane mit 2 bis 3 t Tragkraft; vereinzelt Schwergut- und Schwimrnkrane mit 30 bis 150 t Tragkraft.

In einer Ubergangszeit der Maschinisierung im 19. und 20. lahrhundert bezog sich die Unterscheidung der Schiffstypen zum Teil noch immer auf ihren Antrieb (Dampfmaschine, Dampfturbine, Dieselmotor). Inzwischen hat sich der Motorantrieb so vollstandig durchgesetzt, daB hier im allgemeinen keine nahere Bezeichnung der Schiffstypen mehr notwendig ist. Diese bezieht sich seit EinfUhrung der Spezialschiffe vielmehr auf die befbrderte Ladungsart. 1 SegelschifTe und Ubergang zu Dampf- und MotorschifTen Segelschiffe wurden in lahrhunderten rein empirisch entwickelt und erreichten zwischen etwa 1850 und 1870 mit den Klippem einen abschlieBenden Hbhepunkt, bevor sie immer schneller von Dampfschiffen verdrangt wurden.

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